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postheadericon Rolleicord Vb

rolleicord vbFrühlingszeit ist bei mir derzeit analoge Zeit und zwar im Mittelformat. D.h. es werden altmodische Negative produziert, die dann mittels Scanner digitalisiert werden. Klingt komisch? Ist aber so! Warum dieser Aufwand? Es macht einfach Spaß mit den alten Schätzchen ganz in Ruhe das Bild auf der Mattscheibe zu komponieren, den Auslöser zu drücken, um danach manuell den Film weiterzudrehen und den Auslöser erneut zu spannen. Mal von der Vorfreude beim Warten auf die Entwicklung der Filme ganz abgesehen.
Die Mittelformat-Negative sind die Wucht. 6x6cm, Auflösungsreserve ohne Ende und jeder Film hat seine eigene Charakteristik und zwar ohne pseudo “Alterungsfilter” und “Mach-Alt-Apps”.

 

postheadericon Mittelformat: Film weiterdrehen …

linhof technikaNeulich stand ich ja mit der guten alten Linhof Technika auf dem Dorfanger um zu testen, ob die alte Lady noch alle beisammen hat. Mit dabei war auch meine Rolleicord F3.5 6×6 Kamera, die ebenfalls aus dem Winterschlaf erwachen durfte.

Nicht nur die Kameras werden älter, nein der Fotograf auch! Wenn man dann mehrere alte Kameras besitzt und diese nur von Zeit zu Zeit mal wieder hervorholt, dann können sich da schon einmal kleine Bedienungsfehler einschleichen. In diesem Fall ist es mir passiert, dass ich den Film in der Linhof nach jedem Foto nicht weit genug weitertransportiert habe. Die Kamera nimmt im Format 6×9 auf, ich habe aber den Transport anscheinend nur für 6×6 durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass jedes Bild am rechten und linken Rand doppelt belichtet ist.

 

postheadericon Linhof Technika

linhof technikaEs war einfach mal wieder an der Zeit meine gute alte Linhof Technika herauszuholen. Im Vergleich zu den ganzen digitalen Kameras, die im Takt eines Kolibripulses Fotos produzieren, ist diese mechanische und optische Meisterleistung die wahr gewordene Entschleunigung des Seins.

Da die Sonne uns seit langer Zeit erstmalig wieder verwöhnte, wollte ich unbedingt das Wochenende nutzen um ein paar der alten Schätzchen wieder einzusetzen. Also schnell zum örtlichen Dealer 120er Rollfilme besorgen (meine Linhof hat ein 6×9 Wechselmagazin), Stativ und Kamera eingepackt und ab zu unserer malerischen Dorfkirche (mitten in Berlin). Meine Nachbarn dürften den Anblick mittlerweile gewohnt sein, wie ich mit allerhand Equipment über der Schulter auf die große Wiese vor der Kirche marschiere.

 

postheadericon Kinderträume

karussel smallWenn ich nicht gerade am Computer mit Clustern, Netzen und Graphen arbeite, dann gibt es neben der Fotografie ein Projekt, bei dem ich mich wirklich gerne einbringe: Rock for Kids!

Beim Videodreh zum Song “Spielen” haben wir die Kids vor Greenscreen aufgenommen und dann dieses geniale Karussel, vom Osterfest am Alexanderplatz in Berlin als Hintergrund verwendet. Das Greenscreen-Set war für mich eine absolute Premiere und die ganze Lernkurve vor dem eigentlichen Dreh hat mindestens genauso viel Spaß gebracht, wie der Drehtag selbst mit den kleinen Protagonisten.

 

postheadericon Rügen bei Nacht

ruegen_nacht_miniEine Kalte Osternacht auf Rügen, die beste Ehefrau der Welt und die Kinder schlafen … seit Tagen endlich mal wieder ein bisschen Ruhe und Zeit die Nikon auszupacken.

Der Sternenhimmel sieht ganz gut aus, die Wellen der Ostsee plätschern leise und doch gibt es etwas was mich echt stört: Das Umgebungslicht. Entlang der ganzen Strandpromenade gibt es hier kilometerweit nicht wirklich hübsche orange Laternenbeleuchtung. Bei Weitwinkelaufnahmen in den Sternenhimmel wird dieses orangefarbene Licht auch nicht zu knapp vom Dunst in der Atmosphäre reflektiert, mit dem Ergebnis, dass irgendwie alles einen Orangeschimmer bekommt. Da Laternenvandalismus gerade keine Option ist, gilt es aus der Not eine Tugend zu machen.

 

postheadericon iPhone bei Nacht

rathaus_miniIch finde es immer wieder äußerst erstaunlich, was man heutzutage schon mit einem Smartphone für Schnappschüsse machen kann.

Abends zu später Stunde im Dunkeln, aus der Hand ohne Stativ aufgenommen.

Natürlich muss dabei nichts druckreifes rüberkommen. Hochglanzmagazine werden mit deratigem Material eher weniger beliefert, es sei denn sie wollen für einen kurzen Moment mal hip sein. Aber im privaten Rahmen oder gerade fürs Web ist die immer-dabei Kamera im Handy mitlerweile so gut, dass ich dafür gern alle Miniknipsen der Welt hergebe.

 

postheadericon Rock for Kids – Stark ohne Gewalt

r4k_portrait-8miniRock for Kids war am 02.03.2013 live auf der Bühne der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin/Schöneberg und konnte dort vor über 120 Zuschauern mit den Songs “Freunde” und “Stark ohne Gewalt” auftreten. Zum Glück war der Auftritt erst nach 20:00 Uhr, so konnte ich der besten Ehefrau der Welt noch helfen unseren kleinen Konstantin ins Bett zu bringen, bevor ich dann los bin und sie mit unserer großen Emilia alleine lassen konnte.
Da alles recht schnell ging und für Vorbereitungen ebenso keine Zeit war, mußte ich mit kleinem Foto-Gepäck reisen. Genauer gesagt hatte ich nur meine Nikon D3s und zwei Objektive dabei, einmal das Nikkor 24-120, f1/4 und als Festbrennweite mein Nikkor 50mm f1/1.8.

postheadericon Nikon D3s

Nikon D3sIch hab’s getan, konnte nicht widerstehen. Ich habe mir doch tatsächlich eine 3 Jahre alte gebrauchte Digitalkamera gekauft. Jetzt werden vielleicht einigen fragen: “Aber Du hast doch genug …”. Nein, hab ich nicht! Nicht die, nicht so eine und überhaupt kommt mir hier nicht mit Argumenten.

Nach eingehender Begutachtung der “alten”, in der digitalen Welt schon fast antiquarischen Nikon D3s stand mein Entschluss fest und bar des Neupreises von ca. 5 k€ in 2010 bin ich echt froh, das ich damals nicht schon so ein Teil in die Finger bekommen habe, das hätte bestimmt Ärger mit der besten Ehefrau der Welt gegeben.

postheadericon Rock for Kids – Portraits

r4k_portrait-8miniEin guter Freund von mir, Jörg Handrick hat vor einigen Jahren ein Musikprojekt mit Namen “Rock for Kids” gegründet. Rock for Kids setzt pädagogisch wichtige Themen für Kids und Jugendliche wie z.B. Freundschaft, Stark ohne Gewalt oder einfach mal das Zähneputzen (wurde schon Landesweit im Radio gespielt) mit derart professioneller (Rock) Musik  um, dass Sie sogar für Auftritte auf Stadtfesten und größeren Events gebucht werden.

Seit Ende 2012 darf ich das Projekt aktiv unterstützen, wobei mein Beitrag, bar meines musikalischen Unvermögens, eher darin liegt, mich um Dinge wie die Website, Facebook, Fotos, Filme, Equipment, … zu kümmern.

postheadericon PolaroiDay I

pola-klostermuehle-01-mini

Mit Polariods unter gleichen Bedingungen zwei gleiche Fotos zu bekommen ist eigentlich unmöglich, weswegen man bei den Fotos getrost von Unikaten reden kann – und gerade das macht für mich so den Reiz an der ganzen Sache aus. Das ganze ist so herrlich Retro, die Ergebnisse sind selbst bei größter Sorgfalt Glückssache und doch kann ich es nach der Aufnahme kaum abwarten, bis das Foto fertig entwickelt ist und könnte dabei herumhibblen wie ein kleiner Junge.

Hobby-Definition: Freue Dich bei größtmöglichem Aufwand über jedes noch so kleine Ergebnis!

Die Reaktionen, die ich ernte, wenn ich meine SX-70 heraushole und mit einer wahnsinns Geschwindigkeit von ca. 5 Minuten pro Foto Bilder mache (jedes Bild muss nach der Aufnahme 4 Minuten komplett vom Licht ferngehalten werden), reichen von Begeisterung, bis hin zu völligem Unverständnis. Ein Zuschauer wollte mir doch tatsächlich die Vorzüge der digitalen Fotografie näher bringen und hielt mir stolz seine Bridge-Knipse unter die Nase …

postheadericon Infrarot

klostermuehle_ir_mini

Der Reiz des Ungewöhnlichen – Infrarotaufnahmen sind eine Welt für sich. Nicht nur, dass man ständig Dinge in Bildern entdeckt, die es in normalen Farbbildern nicht zu geben scheint, auch die Nachbearbeitung zeigt Möglichkeiten auf, die ansonsten gar nicht oder nur mit sehr großem Aufwand machbar wären.

Nachdem nun die neue Nikon da ist war es natürlich nur eine Frage der Zeit ihre Infrarot-Fähigkeiten zu testen. Als Fazit vorweg kann gesagt werden: Mit der IR-Tauglichkeit ist es leider nicht weit her. Nikon hat gute Arbeit mit dem IR-Sperrfilter in der Kamera geleistet (was im Normalbetrieb ja auch sehr gut ist). Natürlich kann man trotzdem IR-Aufnahmen mit der D800 machen, was man bei den hier gezeigten Beispielen ja auch ganz gut sehen kann.

 

postheadericon Panorama

pano-rhein-miniEs war einfach mal wieder an der Zeit sich mit dem Thema Panorama zu beschäftigen.

Wie bei vielen Effekten und nachträglichen Bildmanipulationen mag ich es auch bei den Panos, wenn man die Bearbeitung nicht auf den ersten Blick sieht (bei vielen HDR-Bildern unzähliger Fotografen wünschte ich mir ähnliche Sichtweisen). D.h. setzt man in einem Panoramabild die horizontalen und waagerechten Linien sinnvoll ein (sofern vorhanden) und macht sich auch ein paar Gedanken zum Thema Abstand zwischen Motiv und Kamera, so erkennt der Betrachter erst bei genauerem hinsehen (oder gar nicht), dass ein Bild aus mehreren Einzelbildern zusammengesetzt ist.

So ganz ist mir das bei unten stehendem Bild von der Klostermühle Obernhof noch nicht gelungen, bedenkt man aber, dass sich das Panorama über einen Blickwinkel von ca. 190º erstreckt und auf Grund der örtlichen Gegebenheiten der Abstand zum Objekt leider sehr gering war, bin ich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden.